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 ............Biography ...(Englisch).
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Die Ruhe, die die Gemaelde von Bill C. Ray ausstrahlen, kann truegerisch sein. Sein Bild der Natur ist das einer spannungsgeladenen und daher unberechenbaren, potentiell gefaehrlichen Macht. Ein solches Naturverstaendnis unterscheidet sich vom Erlebnis einer Harmonie von Mensch und Natur oder gar der Vorstellung, dass wir die Natur beherrschen koennen.

Diese Sicht des Vehaeltnisses von Mensch und Natur hat ihre Wurzeln in Rays Biographie. Er wurde 1951 in Juneau, der Hauptstadt Alaskas, geboren. Dieser Ort an der 'Inside Passage' ist nur üeber Wasser oder Luft erreichbar. Dadurch ist selbst fuer staedtische Bewohner in Alaska das Gefuehl, von der Natur abhaengig, ja ihr ausgeliefert zu sein, eine ebenso extreme wie alltaegliche Erfahrung und Teil ihrer kulturellen Praegung. In Juneau arbeitete Ray als Maler, Graphiker, Buehnenbildner und Schriftsteller und nahm regen Anteil am dortigen kulturellen Leben.

Bill C. Ray war stark von den vielfaeltigen Ausdrucksformen der verschiedenen Kulturen der Ureinwohner Alaskas beeinflusst - aber nicht ausschliesslich. Bereits als Jugendlicher bereiste er andere Gegenden der USA und hatte waehrend seiner Militaerzeit in der amerikanischen Marine auch engeren Kontakt zu ostasiatischen und europaeischen Kulturen. 1984 zog Ray nach New York, wo er durch Museumsbesuche und private Studien die kuenstlerischen Ausdrucksformen verschiedener historischer Epochen geradezu in sich aufsog. 1989 kommt Ray nach Berlin. Seitdem ist Europa die naechste Etappe seiner persoenlichen Entdeckungs- und Erfahrungsreise geworden. In Berlin setzt er den Prozess des unmittelbaren Kennenlernens europaeischer Kunst und Geschichte fort und wendet sich auch verstaerket wieder Alaska zu.

Aus einer Verbindung von Berliner Leben, Imagination und der Erinnerung an Alaska entsteht jetzt seine Kunst. Der Ursprung des fernen Lichts in seiner Malerei liegt nicht nur im weiten Norden, sondern auch - und vor allem - in der Gesamtheit seiner persoenlichen Erfahrung.

-- Dr. Christiane Hartnack

(Bill C. Ray lebt noch in Berlin mit seiner Ehefrau, Fr. Dr. Jutta Eming, und seinem Sohn Julian.)

 

 

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 .............Lebenslauf ....(Englisch).

EINZELAUSSTELLUNGEN

2001 ..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
2001 ..........Galerie Mainz, Berlin
2000 ..........Galerie United Arts, Berlin
1999 ..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
1999 ..........Galerie Mainz, Berlin
1998 ..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
1998 ..........Galerie Mainz, Berlin
1997 ..........SAP AG, Walldorf
1997 ..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
1997 ..........Galerie Mainz, Berlin
1997 ..........Amerika Haus Berlin
1996 ..........Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn
1996 ..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
1996 ..........Galerie Mainz, Berlin
1995 ..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
1995 ..........IRlSGERD, Katharinenstr 8, Berlin
1995 ..........Galerie Mainz, Berlin
1995 ..........Amerika Haus, Wien
1994 ..........DKH Bank, Berlin
1994 ..........Kulturhistorisches Museum, Magdeburg
1994 ..........Galerie Mainz, Berlin
1994 ..........Amerika Haus, Köln
1994 ..........Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen
1993 ..........Galerie im Schloss, Hoyerswerda
1993 ..........Kunstspeicher Friedersdorf
1993 ..........Galerie an der Havel, Brandenburg
1993 ..........Galerie am Ratswall, Bitterfeld
1993 ..........Galerie Friedenau, Berlin
1993 ..........Galerie 3. Etage, Halle
1992 ..........Stadtbibliothek, Greifswald
1992 ..........Kulturzentrum, Oranienburg
1992 ..........Studio 101, Berlin
1992 ..........Dielenhaus, Stralsund
1990 ..........PK., Berlin
1990 ..........Alaska State Museum, Juneau, Alaska

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN

2002 ..........Galerie Carlos Hulsch, Berlin
2001
..........Galerie Mainz, Berlin
2001
..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
2000
..........Galerie United Arts, Berlin
2000
..........Galerie Mainz, Berin
2000
..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
1999
..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
1999
..........Galerie Mainz, Berlin
1998
..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
1998
..........Galerie Mainz, Berlin
1997
..........Morris Museum of Art, Augusta, Georgia, USA
1996
..........Galerie Mainz, Berlin
1996
..........Galerie Mainz, Berlin
1996
..........Galerie Calumet-Nuzinger, Heidelberg
1994
..........Galerie Warmuth, Berlin
1992
..........Sommerpalst des Zaren, St. Petersburg
1991
..........Kulturzentrum, Wladiwostok
1990
..........All-Alaska Juried Exhibit, Anchorage, Alaska
1989
..........Mesa Gallery, Mesa, Arizona
1989
..........Carlos Hulsch Galerie, Berlin

 

KUNST IM OEFFENTLICHEN AUFTRAG

1994 ..........U.S. Forest Service Center, Ketchikan, Alaska
1994 ..........Pioneer's Home, Juneau, Alaska
1989 ..........Glacier Valley School, Juneau, Alaska
1988 ..........Harborview School, Juneau, Alaska
1988 ..........Floyd Dryden School, Juneau, Alaska
1986 ..........Juneau Municipal Art Bank, Juneau, Alaska
1986 ..........Mendenhall River School, Juneau, Alaska
1985 ..........International Airport, Juneau, Alaska
1984 ..........University of Alaska, S.E., Juneau, Alaska
1982 ..........Skill Center, Seward, Alaska
1980 ..........Nome Youth Center, Nome Alaska

 

SAMMLUNGEN

SAP, Walldorf
Morris Museum of Art, Augusta, Georgia
DKH Bank, Berlin
Kanzlei Gäbelein Veith Dr. Gaebelein, Berlin
Bundeskunstsammlung Rußland, Moskau
Alaska State Museum, Juneau, Alaska
Alaska State Art Bank, Anchorage, Alaska
Anchorage Museum of H.& A., Anchorage, Alaska
University of Alaska Museum, Fairbanks, Alaska
Juneau Centennial Commission, Juneau, Alaska
ARCO, Juneau, Alaska
Lewis Petroleum Co., Denver Colorado

 

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 .............Presse....((Englisch).

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"Wie immer in Rays Bildern ist es jedoch das phantastische Licht, dieses gewaltige Leuchten, das einen sofort gefangen nimmt." --Die Welt

 

"Doch wenn man sich das Monumentalbild ansieht...dann weiss man, dass dieser Bill C. Ray eigentlich nur einen Ahnherrn haben kann, den spaeten William Turner. Den Vater aller Farb- und Lichtinszenierungen in der Malerei." --Bonner Rundschau

 

"Vielmehr zeugen Bill C. Rays Arbeiten von der Gebundenheit des Menschen an die Natur. In ihrer Aesthetik eine Art Psalm auf die Schoenheit der Schoepfung, sind diese Bilder vielleicht romantisch im Sinne der Landschaftsdarstellungen eines Caspar David Friedrich zu nennen."--Rhein-Neckar Zeitung

 

"Seine Auffassung von der Landschaft ist ganz uneuropaeisch radikal: Er sucht die Erscheinungen kosmischer Gesetze, die Phaenomene von Licht, Farben, Reflexionen."--Mannheimer Morgen

 

"Er naehert sich Wasser, Wolken, Felsen, Licht in einer Malerei aus leuchtenden Farben and kraeftigen Strichen."--General-Anzeiger

 

"Die abstrakten Gemaelde erzaehlen in kraeftigen Farben vom Leben inmitten einer Landschaft noerdlicher Waelder und Fjorde. Mit wunderbarer Leuchtkraft entfuehren sie den europaeischen Betrachter in die Stille des ewigen Eises."--Bild

 

"Immer wieder ist es das 'ferne Licht' in den Gemaelden, das den Blick anzieht: expressive Bilder voller romantischer Gefuehle - Ray hat seinen eigenen Stil gefunden."--Die Welt

 

"Und waehrend draussen im Lande die Fassenacht tobt, lohnt vielleicht in der Stille ein ausgiebiger Blick auf die ruhigen Ansichten des Bill C. Ray." --Schwaebisches Tageblatt

 

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